AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese AGB regeln die Geschäftsbeziehung zwischen der Hundephysiotherapeutin Martina Fliegner (im Nachfolgenden Therapeutin genannt) und dem Tierhalter. Die Rechtsbeziehungen bestimmen sich nach den folgenden Vertragsbedingungen
2. Zustandekommen und Gegenstand des Vertrages
Der Behandlungsvertrag zwischen Therapeutin und Tierhalter kommt bereits durch die Vereinbarung des ersten Behandlungstermins zustande. Gegenstand des Vertrages ist die physiotherapeutische Behandlung eines Tieres.
3. Behandlung und Therapiemethoden
Die Therapeutin erbringt ihre Dienste gegenüber dem Patienten in der Form, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zur Beratung und Therapie beim Patienten anwendet. Über die Therapiemethoden entscheidet die Therapeutin frei, nachdem sie den Besitzer über die anwendbaren Methoden und deren Vor- und Nachteile in fachlicher und wirtschaftlicher Hinsicht umfassend informiert wurde. Soweit der Kunde keine Einwände erhebt, ist die Therapeutin befugt, die Methoden anzuwenden, von denen sie überzeugt ist, dass sie den größtmöglichen Nutzen bringen. Je nach Verlauf und Erfolg der Behandlung behält sich die Therapeutin eine Änderung und Anpassung der Behandlung vor, um eine bestmögliche Genesung des Tieres zu erzielen.
Die Therapeutin führt Aufzeichnungen über ihre Leistungen. Die Entscheidung über die Einsicht trifft die Therapeutin – einen Anspruch auf Einsicht in diese Akte bzw. Herausgabe der Akte steht dem Tierhalter nicht zu.
4. Mitwirkung des Tierhalters
Der Tierhalter sind verpflichtet, die Therapeutin zu Beginn der Behandlung ausführlich, vollständig und wahrheitsgemäß über den Gesundheitszustand des Tieres, dessen Krankheitsgeschichte, eingenommene Medikamente, behandelnde Tierärzte, Homöopathen etc. zu unterrichten. Nur unter dieser Voraussetzung ist es der Therapeutin möglich, das Tier ordnungsgemäß physiotherapeutisch behandeln zu können.
Zu einer aktiven Mitwirkung ist der Tierhalter nicht verpflichtet. Um einen optimalen Behandlungserfolg zu erzielen, ist die regelmäßige Durchführung von Therapieeinheiten einzuhalten. Zudem ist meistens die Mitwirkung der Tierhalter außerhalb der Therapiesitzungen durch ein abgesprochenes Hausaufgabenprogramm erforderlich.
Die Therapeutin ist berechtigt, die Behandlung abzubrechen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben erscheint, insbesondere wenn der Tierhalter Beratungsinhalte negiert, erforderliche Auskünfte zur Anamnese und Diagnose unzutreffend oder lückenhaft erteilt oder Therapiemaßnahmen vereitelt. Die Tierphysiotherapeutin haftet nicht für Verletzungen oder sonstige Schäden am Tier die durch den Tierhalter, durch Mitwirkung an der Therapie, verursacht werden.
5. Termine
Termine gelten als verbindlich vereinbart, wenn diese persönlich, per Telefon/SMS/Whatsapp oder per E-Mail von der Therapeutin bestätigt wurden.
Nicht eingehaltene oder zu kurzfristig (weniger als 24h) abgesagte Termine werden vollständig berechnet. Bei Verspätungen, die durch den Tierhalter verursacht wurden, ist die Therapeutin nicht verpflichtet diese nachzuholen oder vom Honorar abzuziehen.
6. Bezahlung
Die Preise sind in der aktuellen Preisliste auf der Webseite (www.flinkespoetchen.de) aufgeführt und gelten als verbindlich vereinbart. Die Bezahlung erfolgt durch Barzahlung nach dem vereinbarten Behandlungstermin oder per Überweisung nach der Behandlung. Der Tierhalter erhält eine entsprechende Rechnung oder Quittung.
Bezahlt der Tierhalter das Honorar nicht, so kommt er unverzüglich in Verzug ohne dass es einer Mahnung bedarf. Die Therapeutin ist nicht verpflichtet Mahnungen zu versenden. Die Therapeutin kann in diesem Fall Mahngebühren verlangen. Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb der gesetzlichen Frist, so kann die Forderung ohne eine weitere Benachrichtigung gerichtlich
geltend gemacht werden. Die Einschaltung Dritter bleibt vorbehalten.
7. Haftung
Der Tierhalter haftet für sämtliche Schäden, die an der Therapeutin, anderen Personen im Behandlungsbereich, Praxisausrüstung und Praxiseinrichtung durch sie oder ihre Hunde verursacht werden, unmittelbar und in voller Höhe. Der Tierhalter sollte daher für sein Tier eine entsprechende Haftpflichtversicherung abschließen.
Verhält sich das Tier vor oder während der Therapie aggressiv, behält sich die Therapeutin vor, die Therapie umgehend abzubrechen. Gerne können Tiere, die schnappen könnten, während der Behandlung einen Maulkorb tragen. Im Idealfall ist der Hund daran bereits gewöhnt, so dass er sich trotzdem entspannen kann.
8. Garantie
Die Therapeutin übernimmt keinerlei Garantie für den Erfolg der Therapie. Vielmehr schuldet die Therapeutin lediglich eine Dienstleistung, jedoch keinen garantierten Erfolg. Insbesondere gibt die Therapeutin kein Heilversprechen. Sie übernimmt darüber hinaus keine Haftung für eventuelle gesundheitliche Beeinträchtigungen des Hundes. Die Therapeutin erstellt keine tierärztliche Diagnose.
Muskuläre oder neuronale Reaktionen, Anpassungsreaktionen des Organismus durch Therapieimpulse, Müdigkeit oder Unruhe, Erstverschlechterungen und ähnliche Reaktionen sind nach den Therapieeinheiten unter Umständen möglich. Bei Auffälligkeiten oder Ungewöhnlichkeiten bitte die Therapeutin informieren und, falls nötig, umgehend einen Tierarzt konsultieren.
9. Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort ist der Ort, an dem die Leistung erbracht wurde. Gerichtsstand für beide Parteien ist das Amtsgericht Aachen.
10. Datenschutz
Die Daten der Tierhalter und der Patienten werden zum Zweck der internen Weiterverarbeitung gespeichert.
Die Therapeutin behandelt die Patientendaten vertraulich und erteilt bezüglich der Diagnose, der Beratungen und der Therapie sowie deren Begleitumstände des Patienten Auskünfte nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Tierhalters. Auf die Schriftform kann verzichtet werden, wenn die Auskunft im Interesse des Tierhalters erfolgt und anzunehmen ist, dass der Tierhalter zustimmen wird. Es kann weiterhin auf die Schriftform verzichtet werden, um Auskünfte vom behandelnden Tierarzt einzuholen, die für die weitere Behandlung wichtig sind. Wenn die Therapeutin aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist – beispielsweise Meldepflicht bei bestimmten Diagnosen oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist – entfällt die Schweigepflicht. Punkt 10 ist ferner nicht anzuwenden, wenn in Zusammenhang mit der Beratung, Diagnose oder Therapie persönliche Angriffe gegen sie oder ihre Berufsausübung stattfinden und sie sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten kann.
11. Salvatorische Klausel
Sollten eine oder mehrere Bedingungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht oder nur teilweise rechtswirksam sein, bleibt die Rechtswirksamkeit der übrigen Bedingungen hiervon unberührt.